Aluminium
Aluminium im Vollblut oder Urin zeigt Belastung durch Antitranspirantien, aluminium-haltige Kochgeschirre, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel und industrielle Quellen.
Einheit: µg/l
Was ist das?
Aluminium ist ein Leichtmetall ohne natürliche Funktion im Körper. Eine hohe Belastung wird mit Nerven-Risiken, gestörter Knochenbildung und oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Bei gesunder Niere wird es zu über 95 % ausgeschieden; kritisch wird es vor allem bei Nierenschwäche. Quellen sind Trinkwasser (besonders in sauren Regionen), Lebensmittelkontakt (Folie, Konserven), Kosmetik (Antitranspirantien), Antazida und in Spuren Impf-Hilfsstoffe. Nach Performance-Logik ist jede vermeidbare Belastung adressierbar.
Aluminium hat keine essenzielle Funktion. Über den Darm wird weniger als 1 % aufgenommen, zusammen mit Citrat (z. B. saure Säfte) aber das Fünffache. Gespeichert wird es v. a. im Knochen, dazu in Lunge, Leber und Gehirn. Eine gesunde Niere eliminiert über 95 %; das Risiko steigt daher vor allem bei eingeschränkter Nierenfunktion.
Was bedeutet der Wert?
Aluminium-Status relevant bei: Nierenschwäche (bei Dialyse Gefahr einer Hirn-Beteiligung), beruflicher Exposition (Schweißer, Aluminium-Industrie), Antitranspirantien-Belastung, unklaren neurologischen Symptomen und Premium-Detox-Diagnostik. Eine funktionsfähige Niere eliminiert über 95 %, ein Risiko besteht daher vor allem bei deutlich eingeschränkter Nierenfunktion.
Was ist das?
Keine essentielle Funktion. Resorption über GI-Trakt unter 1 % (mit Citrat 5× höher; Vorsicht bei Citrat-haltigen Säften zeitgleich mit Al-Quellen). Speicher: Knochen (50 %), Lunge, Leber, Hirn. Halbwertszeit Vollblut Stunden, Knochen Jahre. Renale Elimination über 95 %.
Was bedeutet der Wert?
Aluminium-Status relevant bei: - Niereninsuffizienz (Dialyse-Patienten Encephalopathie-Risiko) - Berufliche Exposition (Schweißer, Aluminium-Industrie) - Antitranspirantien-Belastung - Neurodegenerative Symptomatik unklarer Genese - Premium-Detox-Diagnostik. Funktionsfähige Niere eliminiert über 95 % renal; Risiko v.a. bei deutlich eingeschränkter eGFR.
