Anti-Müller-Hormon (AMH)
AMH (Anti-Müller-Hormon) ist der präziseste Marker für die ovarielle Reserve bei Frauen.
Einheit: ng/mL
Was ist das?
AMH ist der genaueste Marker für die Eizellreserve, also dafür, wie viele Eizellen in den Eierstöcken noch angelegt sind. Ein großer Vorteil: AMH lässt sich unabhängig vom Zyklustag messen (anders als FSH). Der Wert sinkt natürlicherweise mit dem Alter. Wichtig ist die altersbezogene Einordnung: Derselbe Wert kann für eine 25-Jährige zu niedrig, für eine 42-Jährige aber altersgerecht sein. AMH ist vor allem für Frauen mit Familienplanung relevant; sehr hohe Werte können auf PCOS hindeuten.
AMH wird in den Zellen kleiner Eibläschen (Follikel) gebildet und spiegelt damit den Vorrat an noch nicht gereiften Eizellen wider. Weil dieser Vorrat sich langsam und stetig ändert, ist der Wert über den Zyklus stabil, im Gegensatz zu FSH und Östradiol. Bei Männern hat AMH keine Routine-Bedeutung.
Was bedeutet der Wert?
AMH ist zentral bei der Kinderwunsch-Diagnostik (Haupt-Marker der Eizellreserve, Planung einer künstlichen Befruchtung), der Abschätzung des Zeitpunkts der Wechseljahre und bei PCOS (hohe Werte stützen die Diagnose). Niedrige Werte unter 40 Jahren können auf eine vorzeitige Erschöpfung der Eierstöcke hindeuten.
Was beeinflusst den Wert?
- Alter (sinkt ab ~25 Jahren stetig)
- Hormonelle Verhütung / HRT (senkt AMH künstlich)
- PCOS (deutlich erhöhte Werte)
Bereiche je Gruppe
- Frauen vor der Menopause: Laborbereich: 0,73 bis 16,05 ng/mL
- Frauen nach der Menopause: Laborbereich: 0,73 bis 16,05 ng/mL
Was ist das?
AMH (Anti-Müller-Hormon) ist der präziseste Marker für die ovarielle Reserve bei Frauen. Er gibt eine biologische Schätzung der verbleibenden befruchtungsfähigen Follikel.
Bereiche je Gruppe
- Frauen vor der Menopause: Laborbereich: 0,73 bis 16,05 ng/mL
- Frauen nach der Menopause: Laborbereich: 0,73 bis 16,05 ng/mL
