Erythrozyten
Erythrozyten sind kernlose Zellen, die Hämoglobin enthalten und Sauerstoff von der Lunge zu Geweben transportieren.
Einheit: T/l
Was ist das?
Erythrozyten sind die roten Blutkörperchen. Sie transportieren über den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) Sauerstoff von der Lunge ins Gewebe und Kohlendioxid zurück. Ihre Anzahl bestimmt gemeinsam mit Hämoglobin und dem Blutzellanteil (Hämatokrit), wie viel Sauerstoff das Blut transportieren kann. Das ist die Basis für Ausdauer und Regeneration. Zu hohe Werte deuten auf verdicktes Blut (Polyglobulie), zu niedrige auf eine Blutarmut (Anämie).
Rote Blutkörperchen werden im Knochenmark gebildet (Erythropoese), gesteuert vom Nierenhormon Erythropoetin (EPO). Sie enthalten Hämoglobin, das den Sauerstoff bindet. Bausteine für die Bildung sind vor allem Eisen, Vitamin B12 und Folat. Die Zellen leben rund 120 Tage und werden dann in der Milz abgebaut.
Was bedeutet der Wert?
Die reine Zellzahl ist selten allein aussagekräftig. Sie wird mit Hämoglobin, dem Blutzellanteil (Hämatokrit) und der Zellgröße/-farbe (MCV, MCH, MCHC) zusammen gelesen. Niedrige Werte deuten auf eine Blutarmut, hohe auf verdicktes Blut, das z. B. bei dauerhaftem Sauerstoffmangel (Höhe, Schlafapnoe) oder Austrocknung entsteht.
Was beeinflusst den Wert?
- Flüssigkeitshaushalt (Austrocknung lässt die Zahl scheinbar steigen, weil das Blut konzentrierter ist)
- Höhentraining / Sauerstoffmangel (mehr EPO → mehr Neubildung)
- Eisen-, B12- und Folat-Versorgung (Bausteine der Blutbildung)
- Nierenfunktion (bildet EPO; Nierenschwäche senkt die Zahl)
- Blutverlust / Menstruation
- Rauchen (leicht erhöht, als Ausgleich für schlechteren Sauerstofftransport)
Bereiche je Gruppe
- Männer: Laborbereich: 4,3 bis 5,75 T/l
- Frauen vor der Menopause: Laborbereich: 3,9 bis 5,15 T/l
- Frauen nach der Menopause: Laborbereich: 3,9 bis 5,2 T/l
Was ist das?
Erythrozyten sind die roten Blutkörperchen. Sie transportieren über den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) Sauerstoff von der Lunge ins Gewebe und Kohlendioxid zurück. Ihre Anzahl bestimmt gemeinsam mit Hämoglobin und dem Blutzellanteil (Hämatokrit), wie viel Sauerstoff das Blut transportieren kann. Das ist die Basis für Ausdauer und Regeneration. Zu hohe Werte deuten auf verdicktes Blut (Polyglobulie), zu niedrige auf eine Blutarmut (Anämie).
Rote Blutkörperchen werden im Knochenmark gebildet (Erythropoese), gesteuert vom Nierenhormon Erythropoetin (EPO). Sie enthalten Hämoglobin, das den Sauerstoff bindet. Bausteine für die Bildung sind vor allem Eisen, Vitamin B12 und Folat. Die Zellen leben rund 120 Tage und werden dann in der Milz abgebaut.
Was bedeutet der Wert?
Die reine Zellzahl ist selten allein aussagekräftig. Sie wird mit Hämoglobin, dem Blutzellanteil (Hämatokrit) und der Zellgröße/-farbe (MCV, MCH, MCHC) zusammen gelesen. Niedrige Werte deuten auf eine Blutarmut, hohe auf verdicktes Blut, das z. B. bei dauerhaftem Sauerstoffmangel (Höhe, Schlafapnoe) oder Austrocknung entsteht.
Was beeinflusst den Wert?
- Flüssigkeitshaushalt (Austrocknung lässt die Zahl scheinbar steigen, weil das Blut konzentrierter ist)
- Höhentraining / Sauerstoffmangel (mehr EPO → mehr Neubildung)
- Eisen-, B12- und Folat-Versorgung (Bausteine der Blutbildung)
- Nierenfunktion (bildet EPO; Nierenschwäche senkt die Zahl)
- Blutverlust / Menstruation
- Rauchen (leicht erhöht, als Ausgleich für schlechteren Sauerstofftransport)
Bereiche je Gruppe
- Männer: Laborbereich: 4,3 bis 5,75 T/l
- Frauen vor der Menopause: Laborbereich: 3,9 bis 5,15 T/l
- Frauen nach der Menopause: Laborbereich: 3,9 bis 5,2 T/l
