Vitamin D (25-OH)
Vitamin D3 (25-OH-D) ist die Speicher- und Messform des Vitamin-D-Status.
Einheit: ng/ml
Was ist das?
Vitamin D3 ist das „Sonnenvitamin": Der Körper bildet es in der Haut unter UVB-Licht. Gemessen wird die Speicherform (25-OH-D), der Standardwert für den Vitamin-D-Status. Vitamin D wirkt eher wie ein Hormon: auf Knochen, Immunsystem, Muskeln und den Zuckerstoffwechsel. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind im Winterhalbjahr rund 60 % der Erwachsenen im Mangel, weil das Sonnenlicht zur UVB-Bildung nicht ausreicht.
Vitamin D3 entsteht in der Haut unter UVB-Licht, wird in der Leber zur Speicherform (25-OH-D) und in der Niere zur aktiven Hormonform umgewandelt. Es wirkt über einen eigenen Rezeptor in praktisch jedem Gewebe: Knochen, Immunzellen, Muskel, Gefäßwand, Gehirn. Wichtig für den Calcium- und Knochenstoffwechsel, die Immunsteuerung und die Muskelfunktion.
Was bedeutet der Wert?
25-OH-D ist die Speicherform und der Standard-Marker (Halbwertszeit rund 3 Wochen). Ein Mangel hängt zusammen mit Schilddrüsen-Autoimmunität, erhöhter Herz-Kreislauf-Sterblichkeit und höherer Infektanfälligkeit. Wichtig: Bei einer höher dosierten Einnahme sollte die Kombination mit Vitamin K2 ärztlich besprochen werden (lenkt Calcium in den Knochen statt in die Gefäße).
Was beeinflusst den Wert?
- Sonnenlicht (UVB April bis Oktober in D/A/CH; im Winter eine Substitution ärztlich besprechen)
- Hautpigmentierung (dunklere Haut braucht mehr UVB)
- Körperfett (fettlöslich; bei Übergewicht erhöhter Bedarf)
- Alter (die Haut bildet ab 60+ deutlich weniger)
- Magnesium-Status (Baustein für die Aktivierung)
- Leber-/Nierenerkrankungen (schlechtere Umwandlung)
Bereiche
Pressureproof-Zielbereich: 30 bis 50 ng/ml · Laborbereich: 20 bis 100 ng/ml
Was ist das?
Vitamin D3 ist ein Hormon (kein klassisches Vitamin) mit Rezeptoren in fast jedem Gewebe: Knochenstoffwechsel, Immunsystem (T-Reg-Modulation), Muskelkraft, kognitive Performance, Stimmungs-Stabilität. In Mitteleuropa liegt die Mehrheit der Erwachsenen im suboptimalen Bereich und ein Viertel bis die Hälfte im Mangelbereich (Holick 2007). Für High-Performer ist Vitamin D3 der „silent multiplier" vieler anderer Cluster; niedrige Werte gehen mit verstärkter Auto-Immun-Aktivität (Hashimoto), Insulin-Resistenz, depressiver Symptomatik und Knochenschwund-Risiko einher.
Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird in der Haut aus 7-Dehydrocholesterol unter UVB-Einfluss gebildet, in der Leber zu 25-OH-D hydroxyliert und in der Niere zur aktiven Form 1,25-(OH)₂-D weiter prozessiert. Wirkt über den Vitamin-D-Rezeptor (VDR) in praktisch jedem Gewebe: Knochen, Immunzellen, Muskel, Endothel, Gehirn.
Was bedeutet der Wert?
25-OH-D ist Speicher-Form und Standard-Marker für den Vitamin-D-Status (Halbwertszeit ~3 Wochen, im Vergleich zu 4 h für aktives 1,25-(OH)₂-D). Vitamin D wirkt als Steroidhormon-Vorstufe auf Calcium-/Phosphat-Homöostase, Knochenstoffwechsel, Immunmodulation (T-Reg-Zellen), Muskel-Funktion und Insulin-Sensitivität. Korrelation mit Auto-Immun-Aktivität (Hashimoto, MS), kardiovaskulärer Mortalität (Zittermann 2014) und Infekt-Anfälligkeit (Martineau 2017).
Was beeinflusst den Wert?
- Sonnenlicht-Exposition (UVB April bis Oktober in DACH; in den Wintermonaten Substitution ärztlich abwägen)
- Hautpigmentierung (höhere Pigmentierung benötigt längere UVB-Exposition)
- Körperfett-Anteil (D3 ist fettlöslich; bei Adipositas erhöhter Bedarf; Wortsman 2000)
- Alter (Konvertierungs-Effizienz der Haut sinkt ab 60+ um ~50 %)
- Substitution (D3, ggf. mit K2-MK7)
- Magnesium-Status (Co-Faktor für VDR-Aktivierung)
- Lebererkrankungen, Niereninsuffizienz (eingeschränkte Hydroxylierung)
Bereiche
Pressureproof-Zielbereich: 30 bis 50 ng/ml · Laborbereich: 20 bis 100 ng/ml
